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Hegger vs. Mäckler

Eine Diskussion über die Zukunft des Bauens mit Prof. Christoph Mäckler und Prof. Manfred Hegger

Was macht Bauen und Umbauen im Zeitalter der Nachhaltigkeit zukunftsfähig? Darüber haben wir uns mit den Architekturprofessoren Manfred Hegger und Christoph Mäckler unterhalten. Hegger, Lehrstuhlinhaber für „Entwerfen und Energieeffizientes Bauen“ an der TU Darmstadt, ist der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB); mit seinem Büro Hegger Hegger Schleiff realisierte er u. a. technisch innovative Gebäude für das auf dem Solarmarkt sehr erfolgreiche Unternehmen SMA. Mäckler, Architekt z. B. des Opernturms in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main, setzt vor allem auf langlebige Materialien und flexibel nutzbare Gebäude. Er gründete an der Technischen Universität Dortmund das „Deutsche Institut für Stadtbaukunst“, das u. a. am Forschungsprojekt „Stadtbild und Energie“ arbeitet.

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Prof. Manfred Hegger:

„Die Qualitätsmerkmale unserer Bauten liegen auf verschiedenen Betrachtungsebenen, die sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden müssen. Auch in anderen Lebensbereichen fordert schließlich „der Markt“ – seien es Nutzer, Eigentümer, Investoren – mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Qualität, Verbraucherfreundlichkeit, Effizienz und Umweltfreundlichkeit.“

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Prof. Christoph Mäckler:

„Ich halte überhaupt gar nichts von der Zertifizierung. In Europa sind wir Deutschen immer diejenigen, die Gewehr bei Fuß stehen, wenn irgendeine Verordnung kommt – und sei es die, die Banane gerade zu biegen. Es war schon immer im Interesse eines Bauherrn oder eines späteren Nutzers, sein Gebäude effizient zu nutzen. Das ist nicht erst durch die Zertifizierung so gekommen.“

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